Es war drei Uhr und das Taxi war noch immer nicht da, obwohl er schon seit 15 Minuten darauf wartete. Es regnete und der Verkehr war schlimmer als sonst. Per hatte keinen Regenschirm mitgenommen und nun musste er in einer Telefonzelle warten, während der Regen von Minute zu Minute immer stärker wurde. Sein erster Tag in der Stadt und es fing schlecht an. Er trug einen Koffer, natürlich waren nicht allzu viele Klamotten drin, aber er war sich nicht sicher, ob er lange bleiben würde. Vielleicht war es keine gute Idee, vielleicht war sie doch gut, er war sich nicht sicher, was er jetzt tun sollte. Es war, als täte er all dies spontan, ohne wirklich darüber nachzudenken. Wie auch immer, er würde nichts verlieren, und es war besser Gefühle zu zeigen als sich vor Erinnerungen zu verstecken. Gott sei Dank kam das Taxi und Per ging mit seinem Koffer aus der Telefonzelle. Er setzte sich ins Auto und nannte dem Taxifahrer ein Gebäude in Zentrum der Stadt. Es war etwas weiter entfernt und mit dem ganzen Stau war es unmöglich, es in weniger als einer halben Stunde zu erreichen. Per nahm eine Zeitschrift, die er sich gekauft hatte aus dem Koffer und begann, sich so die Zeit zu vertreiben. Es war eine Zeitschrift über Autos, Kleidung und (natürlich) Frauen. Da war eigentlich nichts wirklich Interessantes, und die Artikel über die Nächte mit atemberaubenden Sex sind... nun ja, vielleicht die Fantasien von einem gelangweilten Reporter, der sicher seit Wochen (Monaten?) keinen Sex mehr gehabt hatte, Per war schrecklich müde und die Zeitschrift half ihm nicht seine Augen offen zu lassen und das einzige, was er sich wünschte, war ein Bett und ein paar Stunden Ruhe.
Der Regen hörte nicht
auf und der Tag schien weiterhin so schlecht zu sein wie die restliche Woche.
Das Auto erreichte das Gebäude, was ein Apartment-Block war, wo Per noch
ein Apartment aus der Zeit hatte, wo er herkam, um ein paar Tage zu verbringen.
Per bezahlte den Fahrer und verließ, seinen Koffer nehmend, das Auto.
Er ging in das Gebäude und ging auf eine Tür zu, neben der an der
Wand die Nummer 5 stand. Er nahm einen Schlüsselbund und öffnete mit
einem Schlüssel die Tür. Der Fahrstuhl war kaputt, also musste er
bis in den 3. Stock laufen, wo sein Apartment war. Der dritte Stock war nicht
besonders hoch, aber wenn du müde warst, war es das letzte was du möchtest
und er war ja auch keine 20 mehr. Er öffnete die Tür und ließ
den Koffer auf dem Boden vom Wohnzimmer stehen. Niemand war seit einem halben
Jahr hier gewesen, aber es war in einem guten Zustand. Er öffnete alle
Fenster um frische Luft rein zu lassen. Danach ging er ins Schlafzimmer und
legte sich auf das Bett um zu schlafen. Nach nur wenigen Minuten schlief er
tief.
Fast 7 Uhr (zu spät oder zu früh, je nach dem was man machen möchte).
Kaltes Wasser floss in der Dusche und Per blieb nichts anderes übrig, als
die Wassergesellschaft zu verfluchen. Die Stunden, die er im Bett verbracht
hatte, waren ein Segen für ihn, da er die letzte Nacht keine Stunde geschlafen
hatte. Er hatte sich noch nie so um etwas gesorgt als wie jetzt. Er wusste,
dass diese Entscheidung viel in seinem Leben verändern könnte und
er wollte keinen Fehler machen, nicht solche Fehler, wie die, die er schon einmal
begangen hatte, was der Grund dafür war, dass er alles verloren hatte,
was er besaß. Man könnte es als "egowarisch" bezeichnen
aber das schlimmste war, dass all diese Fehler ihm zu dem wandeln ließen,
was er nie sein wollte. Seine Augen waren geschlossen, wie jetzt in der Dusche,
während er zum sechzigsten Mal in den letzten zwei Monaten über die
Geschichte nachdachte. Das Geräusch vom Wasser stoppte nach zehn Minuten.
Eine Blue Jeans und ein
schwarzes Hemd warteten auf ihn, über einen Stuhl in der Nähe der
Tür gelegt. Nachdem er sich angezogen hatte, ging er in die Küche
und bemerkte, dass er gar nichts zu trinken oder zu essen oder was auch immer
hatte. Er war ein bisschen hungrig, als beschloss er, irgendwohin zu gehen,
um etwas zu essen. Da war ein Lokal in der Nähe; es war ein kleines Restaurant
mit gutem Essen. Er setzte sich in die Nähe des Fensters und bestellte
sich ein Bier und gebratenes Hühnchen (was zur Hölle auch das beste
Essen auf der ganzen Welt war). Der Regen hatte vor kurzer Zeit gestoppt und
die Wolken durchwanderten den Himmel, angetrieben von einem leichten Wind.
Er nahm eine Zigarette und
rauchte sie auf, bevor der Wirt ihm sein Essen brachte. Er rauchte langsam,
als würde er es genießen; yeah rauchen tötet, aber an irgendwas
stirbt man halt. Der Wirt stellte das Essen und das Bier auf den Tisch. Daneben
legte er die Rechnung, die Per sofort bezahlte. Der Geschmack von Essen war
sehr gut, aber es war besser mit dem Bier, mit dem Alkoholgeschmack (Möge
Gott es segnen.) Er wusste, dass er in dieser Nacht etwas Wichtiges tun müsste.
Vielleicht hatte er heute Nacht eine gute Chance, etwas wieder gut zu machen
und dieses Ziel war das wichtigste in seinem Leben seit zwei Monaten. Heute
Nacht, würde er die Frau seines Lebens sehen; egal ob er dafür durch
die ganze Stadt gehen müsste, um Sie zu finden. Er musste es tun, koste
es, was es wolle. Marie war in der Stadt und er war gekommen, um Sie zu holen.
- Das war das Einzige was er wirklich wusste.
Manchmal war es erschreckend, wie die Zeit verrennt, aber einige Dinge änderten
sich nie. Marie liebte diese Stadt und sagte immer, wie toll es sein würde,
hier zu leben. Per war der, der ihr alles zeigte, aber er mochte es nicht wirklich.
Es war ein guter Platz, um ein oder vielleicht zwei Wochen zu verbringen aber
mehr auch nicht. Wie auch immer. Trotzdem war es toll für ihn, in Begleitung
von Marie hier zu sein, weil sie in allem immer die guten Dinge sah, sogar in
diesen Orten voller Menschen, Rauch und gestohlener Küsse. Per hatte sich
beim letzen Besuch hier in einen anderen Menschen verwandelt. Das war vor über
einem halben Jahr. Er wusste noch immer nicht warum, aber er fing an, wie jemand
zu sein, der an nichts anderem als sich selbst interessiert war. Da war keine
Zeit mehr, mit ihr die Zeit zu verbringen; da waren keine Worte, die er ihr
sagen konnte, um ganz genau zu sein war da gar nichts, was man sagen könnte.
Sie versuchte mit ihm zu reden, wollte wissen, was mit ihm passiert war, aber
er wollte nicht, dass sie ihm hilft, dass sie irgendetwas über sein Leben
wusste. Es war hart, es zuzugeben, aber er wusste, dass er sich wie ein Verrückter
verhielt. Er verstand Marie sehr gut, als Sie letztendlich beschloss, weg zu
gehen und ihn allein zu lassen; er hatte es so verdient. Vielleicht waren all
diese schlechten Sachen, die passiert waren in irgendeiner Weise gut. Sie hatte
ihm gezeigt, wie doll er sie brauchte und wie viel Liebe sie brauchte. In einer
Ecke seines Kopfes war eine Erinnerung an einen Tag, an einen ganz normalen
Tag. Sie waren in der Küche, machten dort irgendetwas. Sie redeten über
irrelevante Dinge... er wusste nicht, warum dies sich so eingespeichert hatte,
weil dies nichts Besonderes an sich hatte. Nur sein Gehirn hatte es gespeichert,
als sei es was Besonderes. Es war ein Gespräch, ein ganz normales Gespräch.
Vielleicht war es deshalb so etwas Besonderes eben weil es etwas Normales, alltägliches
war und manchmal die alltäglichen Dinge die wichtigsten und wertvollsten
Sachen von allem waren.
Glücklicherweise war die Nacht nicht besonders kalt und das Wetter ideal,
um durch die Gegend zu ziehen. Die Hauptstrasse war voll gestopft mit Leuten,
Autos und Lichtern, die überall waren. Werbungen leuchteten von Haltestellen,
Poster von den letzten großen Kinofilmen. Städte hatten sich in eine
Art Dschungel verwandelt; alle Zootiere fanden sich in der menschlichen Exwarens
wieder und eine große Stadt zeigt dir alle Arten von von Asphalt. Eine
andere Stadt, andere Leute aber nachts war es immer dasselbe: eine Nacht war
keine Nacht ohne ein paar gute Drinks. Da war ein kleiner Club in einer Ecke
der Straße. Per kannte ihn nicht und er wusste, dass es ein ruhiger Platz
war, um einen Drink in friedlicher und ruhiger Atmosphäre zu genießen.
Bevor er sich hinsetzte, kaufte er sich Marlboros von einem Automaten, der in
der Nähe des Eingangs stand. Dann setzte er sich auf einen Stuhl in der
Nähe von der Bar und bestellte sich Wodka, purer Wodka mit Eis. Ruhige
Musik spielte im Hintergrund und Gott sei Dank war der Club nicht zu überfüllt,
so dass das Ambiente komfortabel war. Er hatte es niemals verstanden, warum
Marie diese großen Clubs mit der lauten Musik mochte. Na ja, wenn du betrunken
bist, achtest du vielleicht nicht so sehr darauf, wo du bist und sie trank normalerweise
sehr viel, wenn sie durch die Stadt zogen. Per mag es auch zu trinken, nur sieht
er es in seinem Fall anders als sonst. Es war okay, etwas zu trinken, wenn du
ausgehst, auch wenn du dich dann betrinkst, aber es war nicht normal, jeden
Tag Alkohol zu trinken. Das war nicht lustig und vielleicht würde es sogar
ein Problem. Per sah es nicht als Problem, obwohl er wusste, dass sein Umgang
damit nicht das beste war. Er verbrachte einige Zeit zwischen den Zigaretten
und den Wodkas (er trank einige Wodkas). Bis jetzt hatte er nicht darüber
nachgedacht, was er zum Teufel noch mal tun würde, wenn er Marie heute
Nacht sah und er wusste noch nicht einmal wie sie reagieren würde. Ebenso
wenig wusste er, wie er reagieren würde. Es gab nur einen Weg, es herauszufinden
und da es sicher war, dass sie nicht her käme, war es besser, nach ihr
an den Orten zu suchen, an denen sie sich gewöhnlicher weise aufhielt.
Per bezahlte die Drinks und ging aus dem Club. Er ging die Straße entlang,
an der einige Lokale waren, in denen Sie früher gewesen waren. "Du
bist verrückt, Mann!" sagte er zu sich selbst.
Man sagt, dass du das bist, was du tust. Vielleicht stimmt das. Vielleicht bist du ein Feigling wenn du rennst; vielleicht bist du ein wahrer Mann wenn du kämpfst. Es hat nichts mit Männlichkeit oder so zu tun, es war mehr als das. Es war nur ein Mann zu sein: ein wahrer Mann versteckt sich nie, liefert sich nie aus. Es war eine Haltung, eine Art, dieses Leben zu verstehen. Was im Leben wichtig oder nicht so wichtig war, war etwas subjektives, nur du selbst weißt, was dir in deinem Leben wichtig war. Per weiß, dass es nichts Wichtigeres als Marie in seinem Leben gibt und er möchte Sie bei sich haben. Die ganzen Nächte, in denen er wach gelegen hatte waren nicht vergebens gewesen, weil das wichtigste was du lernen kannst, aus deinen vergangenen Fehlern lernst war und Per hatte sehr viel von Ihnen gelernt. Sein Herz schlägt schnell, vielleicht sogar zu schnell, aber das war normal unter diesen Umständen. Viele Leute zogen durch die Straßen, aber Per war alleine mit seinen Gedanken und Nerven. Er erkennt ein weißes Neonlicht, was zu dem Wort "Black" gebogen wurde. Er beschließt hineinzugehen vielleicht hat er ja Glück, auch wenn es besser war, sich keine Illusionen zu machen. Er guckt sich um und sieht ein paar Leute, aber Marie scheint nicht hier zu sein. Er beschließt, kurz zu warten, aber es scheint so, als wäre diesmal das Glück nicht mit ihm. In der Nähe war ein anderer Club, diesmal ohne Neonlicht, nur der auf der Wand aufgemalte Name "41". Hier war es voller, also musste er durch den Club gehen, um alle Leute zu sehen, die da waren. Es scheint so, als hätte mal wieder kein Glück gehabt, also beschließt er, wieder etwas zu warten. Diesmal zündet er sich eine Zigarette an, damit die Wartezeit erträglicher wird. Er raucht und guckt und guckt und raucht, bis die Zigaretten alle sind. Als er beschließt, dass es besser war, wo anders zu gucken, fallen ihm einige Personen in der Ecke an einem Billard Tisch auf.
Er guckt Sie genau an und
kann es kaum glauben. Es war Marie, schöner den je und... Gott war sie
eine Göttin oder was auch immer? Marie hatte ihn nicht gesehen und er wusste
nicht, was er tun sollte. Sein Herz schlägt wie die Formel 1, aber er wollte
nicht gleich in Runde 1 einen Unfall haben, also versucht er sich etwas zu entspannen.
Er redet mit sich selbst, versucht sich zu beruhigen. Per geht, um mit dem Wirt
zu reden und erzählt ihm etwas. Dann gibt der Wirt Marie einen Drink. "Entschuldigen
Sie, ich habe das nicht bestellt", sagte Marie. - "Es war von dem
Gentleman" antwortete der Wirt und guckte zu Per. Marie guckte in die Richtung
und sah Per in der Nähe der Bar stehen, mit einem versuchten Lächeln
auf den Lippen. Er versuchte das "Hallo"-ähnliche Lächeln,
sein typisches Lächeln, aufzusetzen. Marie war geschockt, vielleicht dieselbe
Art von Schock, den Per bekommen hatte. Der Gesichtsausdruck (insbesondere der
von Marie) änderte sich nicht, als sei die Zeit stehen geblieben. Für
ein paar Sekunden war jede Erinnerung an die Zeit, an Raum an allem verloren
gegangen... Per versuchte, sich zu bewegen, irgendetwas zu tun, aber sein Mund
war genau so wie sein Körper blockiert. Letztendlich bewegt Marie ihre
Hand, eine Art "komm schon, komm her" Bewegung. Pers Herz nahm die
Spitzenposition ein, aber nach einigen Momenten schlug es wieder langsamer;
wenigstens konnte er mit Marie reden. Er setzt sich neben Sie und küsst
sie auf die Wangen.
- Hi.
- Hi. "Danke für den Drink", sagte Marie, um ein Gespräch
anzufangen. - "Schon okay", sagte Per mit nervöser Stimme. "Ich
erinnere mich nicht, dich jemals hier gesehen zu haben".
Per antwortete nicht und zündete sich eine Zigarette an. "Willst du
eine?" fragte er schließlich. - "Danke". Marie nahm eine
Zigarette und Per zündete sie mit seinem Feuerzeug an. Es war schwierig
ein normales Gespräch nach all den Dingen, die in Ihrem bisherigen Leben
passiert waren. Beide wissen, dass sie sich viel zu erzählen haben, aber
es nicht einfach war, die richtigen Worte zu finden. - Marie - Per macht eine
Pause - Marie, Ich... Ich weiß nicht was ich sagen soll. Du weißt,
dass ich kein guter Redner bin, aber du weißt worüber ich reden will.
Marie wusste, dass das irgendwann passieren würde, aber sie fühlte
sich nicht wohl. Wie auch immer, es war nett, Per hier zu treffen, weil es ein
Beweis dafür war, dass er sich immer noch sorgte.
- Per, denke nicht dass ich nicht darüber reden will, aber das hier war
nicht der geeignete Ort.
- So...
- Warte - unterbricht Sie ihn. Marie geht zur Bar und sagt etwas zu dem Wirt.
Er gibt ihr einen Stift und ein Stück Papier. Sie schreibt ihre Adresse
und ihre Telefonnummer aufs Papier und kommt zurück.
- Ich wohne in einem gemieteten Apartment. Du kannst morgen kommen und wir können
reden wenn du willst - sie gibt ihm den Zettel. Es war auch okay, wenn du mich
lieber anrufst.
- Ich besuche dich lieber.
- Perfekt. Man sieht sich. - Marie küsst ihn zum Abschied.
Per bleibt Whiskey trinkend sitzen. Marie hatte es noch nicht einmal angerührt.
Er glaubt ihren Worten, aber er würde es verstehen, wenn Sie nicht mit
ihm reden wollte. Per hat in der letzten Zeit ein schlechtes Gefühl. Er
weiß, dass er sich ändern muss, wenn er möchte, dass Marie wieder
an seiner Seite war.
Der Fernseher war an, aber da sind nur die News des Morgens, schlecht wie immer. Per liegt auf dem Sofa, noch immer schlafend. Eine fast leere Martini Flasche und ein voller Aschenbecher sind seine Gesellschaft. Seine Schuhe und sein Hemd liegen auch auf dem Boden, ebenso die Fernbedienung. Er war bis spät in die Nacht weg gewesen, aber als er zurück kam stoppte er nicht davor, große Kopfschmerzen am nächsten Tag zu haben. Im letzten Club hatte er keine bessere Idee gehabt, als die ganze Flasche zu kaufen. Sein Mund war trocken und der bittere Geschmack bringt ihn dazu, seine Augen zu öffnen. Diese verdammten Kopfschmerzen schon wieder; als würde jemand immer wieder mit dem Hammer zuschlagen . und kein Aspirin war da. Großartige Weise um einen neuen Tag zu starten- Nicht so schlimm wie einige Male zuvor aber genug, um sich richtig schlecht zu fühlen. Er kann nicht aufstehen; er versucht die Fernbedienung zu nehmen und schafft es, den Fernseher auszumachen.
Letztendlich sind die Dinger
bisschen bitterer ohne die Stimme des Nachrichtensprechers, der von einem Mann
erzählte, der mit zwei Schüssen im Kopf gefunden wurde. Per konnte
sich aufs Sofa setzen und zieht sich das Hemd an. Er schaut auf die Uhr, aber
er kann sie nicht genau erkennen, was aber auf keinen Fall wichtig war. Er geht
duschen, damit sein Kopf etwas klarer wird. Er nimmt ein paar saubere Sachen
aus dem Koffer, den er noch immer nicht ausgepackt hat. Er duscht lange, er
hat es nicht eilig. Danach beschließt er, rauszugehen und Aspirin und
andere Dinge die er braucht zu kaufen. Der erste Halt war beim Apotheker und
dann der Lebensmittelladen um etwas zu essen zu kaufen. Er setzt sich auf eine
Bank in der Nähe und nimmt 2 Aspirin mit Wasser aus einer Flasche, die
er eben gekauft hatte.
Manchmal war es das dümmste in der Welt sich zu betrinken wenn man weiß,
was man am nächsten Tag macht. Es war dumm, aber was zur Hölle...
das Leben war kurz; also lebe wie du willst. Es war eine einfache Art zu Leben,
vielleicht auch die schlimmste, vielleicht aber auch die beste. Für Per
war es die einzige Option, die er hatte und Konsequenzen sind nur ein Teil dieser
Option. Jetzt, wo er auf etwas verloren auf der Bank sitzt, gibt es keinen Grund
darüber nachzudenken (na ja es gibt keine Grund über überhaupt
irgendetwas nachzudenken). Er bleibt da für ein paar Minuten und beschließt,
nach Hause zu gehen. Er muss noch immer seine Sachen sowie die Wohnung ordnen,
und sicher wäre es auch okay, für ein paar Stunden schlafen zu gehen
oder es zumindest zu versuchen. Ohne Zweifel war es zu früh, um wach zu
sein.
Verrückt, wie sich
dein Leben nur durch ein paar Worte verändern kann. Worte, die immer in
deinem Kopf sein werden, während du versuchst, sie irgendwie loszuwerden.
Dein Geist hilft einem nicht, es zu verstehen und man kann nur versuchen, zu
bekommen, was man will. Vielleicht kannst du deinen Mund letztendlich irgendwie
kontrollieren, aber du wirst nie in der Lage sein, deine Gefühle zu kontrollieren.
Das war der Punkt von allem, aber es scheint das Härteste von allem im
Leben zu sein. Da sind Dinge, gegen die du nicht kämpfen kannst. Aber bis
du das verstehst kann es vielleicht schon zu spät sein. Du weinst, du wirst
verrückt, wenn du darüber nachdenkst weinst du wieder
. Du bist
nur ein Teil eines Spiels, das du immer verlierst, wenn du beschließt,
dich vor Dingen zu verstecken, die dich traurig, wütend, verletzlich oder
einfach nur menschlich machen. Verrückt, wie Dinge kalt und ohne ein Gefühl
werden können. Verrückt wie einige Leute das so akzeptieren, ohne
dagegen anzukämpfen ohne es ändern zu wollen, seltsam. Ein beschriebenes
Blatt Papier bewirkte, dass Per sich vom kalten etwas wieder zur Gemütlichkeit
wandelte. Die dunklen Dinge von seinem Leben verschwanden, um zu zeigen, dass
er alles erreichen konnte wenn er es nur wirklich wolle. Nun hatte er einen
großen Schritt getan, aber es war noch nicht das, was er erreichen wollte,
was er brauchte. Als er sich nun im Spiegel betrachtete, im Angesicht mit dem
Typen, zu dem er sich gewandelt hatte, wusste er, dass er nur gewinnen konnte
wenn er spielte. Lass es noch mal starten, lass uns die Regeln akzeptieren.
Lass die Würfel rollen, lass uns ausdenken, dass wir die 12 brauchen. Lass
Sie rollen, ohne Angst. Lass uns alles Geld setzten, weil wir gewinnen werden.
Es war kurz nach fünf,
als Per losging. Marie´ s Wohnung war nicht gerade nah, aber er wollte
lieber gehen, während er versuchte sich zu beruhigen. Es schien so, als
wäre es die gleiche Situation wie letzte Nacht, dieses "Was zur Hölle
soll ich nur sagen?" war wieder in seinem Kopf.
In anderen Zeiten hatte er viel Selbstvertrauen gehabt, aber jetzt war er nur
ein wandelnder Widerspruch. Es war bewölkt, aber es regnet nicht - noch
nicht. Es gibt auch keine Zigaretten; unmöglich, dass er sie alle in der
letzten Nacht verbraucht hat, aber es war genauso war, wie dass die Welt von
Deppen regiert wurde. Die Wahrheit war, dass er einige an ein paar Frauen angeboten
hatte, die er letzte Nacht getroffen hatte. Diese Art von Frauen, die eine Zigarette,
einen Drink und ein Gespräch haben wollten, bevor Sie dein Bett sahen.
Sie endeten in der Nacht nicht in Per´ s Bett, aber sicher einige in ihren
eigenen. Letztendlich fand er eine Packung Zigaretten in der Hose, die er trug.
Nur Gott weiß seit wann sie da sind, aber das war kein Problem. Er zündet
sie unmittelbar an der Tür von dem Haus an, im dem Marie wohnte. Die Tür
war offen, also geht er rein. "Oberstes Stockwerk" sagt der Plan.
Okay, toll, so lass uns gucken ob der Fahrstuhl geht. Ja, er funktioniert, also
geht er rein und drückt die "9". Ein "Rauchen verboten"
Zeichen begrüßt ihn, ein Zeichen was er nicht beachtet So schnell
war noch nie ein Fahrstuhl in seinem Leben gewesen. Die Türen öffneten
sich und er geht aus dem Fahrstuhl und sieht eine einsame Tür. Es war die
einzige Tür dort, also muss es die zu Marie´ s Wohnung sein. Seine
Hand, zitternd wie unter Parkinson leidend, drückt auf die Klingel. Keine
Reaktion. Wieder hebt sich die Hand und drückt eine Weile zu. Er meint,
Schritte zu hören. Okay, wir gehen auf die 12, kein Problem.
- Ein Moment bitte - sagt jemand.
Es war ohne Zweifel Marie. Sie öffnet die Tür.
- Hi - Per' s Mund wurde doch wach.
- Hi, Per - Marie wirkte nicht besonders überrascht. - Komm rein, bleib
nicht da draußen.
Per tritt ein und folgt ihr ins Wohnzimmer. Es war ein schönes Apartment,
klein aber fein. Es schien sehr gemütlich zu sein.
- "Möchtest du etwas?" - fragt Sie.
- "Nein Danke. Ich hab noch genug von meinem Kater" grinst er. - "Einen
Kaffee vielleicht?"
- Hm okay, Honey.
Per sagte das, was er niemals jetzt hatte sagen wollen. Er versucht das Wort
zu verstecken, aber Marie hatte den Raum schon verlassen. Sie hatte es deutlich
gehört aber nichts gesagt. Es war besser, nicht zu diskutieren, keine Vorwürfe
jetzt (vielleicht später, aber nicht jetzt). Nach kurzer Zeit kommt Sie
mit zwei Tassen mit weißem Kaffee und Zucker zurück.
- "Danke" - sagt Per und macht die Zigarette aus, bevor er eine Tasse
nimmt.
- "Es war nichts. Die Wahrheit war einfach, dass ich auf dich gewartet
habe. Ich habe über die letzte Nacht nachgedacht und hm
ich wollte
dich hier sehen."
Per spielte mit dem Löffel, ohne Sie anzusehen.
- "Marie, das war nicht einfach für mich
. Ich..."
- "Du warst nie ein guter Redner" unterbricht Sie ihn. Per lächelt.
- Nein, nie.
Marie setzt sich in seine Nähe, um nach seinen Augen zu suchen; sie findet
sie: ein wenig verwirrt und verloren:
- "Per, sag mir nur was du fühlst, das war alles. Komm schon."
Sein Herz schlug in frenetischem Rhythmus, ein fremdes Gefühl, was schmerzt,
sehr stark schmerzt. Zum ersten Mal in seinem Leben gehen die Dinge diesen Weg.
- "Marie, Ich... Ich brauche dich an meiner Seite. I liebe dich so und
ich brauche dich sehr.
Seine feuchten Augen beobachten
sie jetzt. Marie hält ihn und küsst seine Wange. Er war zerstört
wie ein altes Gebäude; vom Boden bis zum Dach. Die ganze Spannung, all
die Emotionen haben sich in Tränen verwandelt. Marie weiß nicht was
sie tun soll. Sie hat ihn noch nie so gesehen, aber das vielleicht beste wäre
es, ihn jetzt zu halten und nichts zu sagen. Wie auch immer versucht Per diese
Situation zu beenden, weil er weiß, dass Sie nicht sehr bequem für
Marie war.
- "Entschuldige, entschuldige. Es war okay, wirklich okay". - sagt
er und trocknet seine Augen mit seinen Fingern.
- "Hey, sei nicht so traurig" - Marie liebkost sein Gesicht.
Per steht auf und geht zur Tür.
- "Ich gehe jetzt wohl besser".
Marie steht auf und geht zu ihm.
- "Hey, Per, lass uns reden, wenn du willst."
- Nein, nein... I glaube nicht, dass das so eine gute Idee war Honey."
Er macht eine Pause. "Sorry, ich wollte nicht... "
-" Du kannst immer Honey sagen" - Sie küsst ihn auf die Lippen.
Es war ein weicher aber intensiver Kuss.
Per genießt lächelnd den Geschmack des Kusses.
- "Danke, aber ich gehe, okay?"
- "Okay. Du weißt wo du mich findest."
- "Danke. Man sieht sich."
- "Man sieht sich".
Per verlässt letztendlich
Maries Wohnung. Es fängt an zu regnen, das aber nicht besonders stark.
In jeglicher Hinsicht hat er keine Eile, er geht langsam ohne Ziel. Es erfrischt
ihn und seinen Kopf, einfach so durch den leichten Regen zu gehen. Er möchte
nicht darüber nachdenken, was eben mit ihm und Marie passierte. Es wäre
ein Fehler, es zu versuchen zu analysieren. Du kannst nicht erklären, warum
du weinst oder lachst; du fühlst einfach, dass du es tun musst. Es war
einfach dafür da, um Gefühle äußerlich zu zeigen, und das
war eines der schönsten Dinge im Leben.
Der Sturm wurde für Momente stärker. Wer hätte sich ausdenken
können, was aus diesen paar Regentropfen werden konnte? Verrücktes
Wetter. Dieser Abend war nicht dazu da, dass man draußen war. Der perfekte
Abend um auf dem Sofa liegend einen guten Film im Fernsehen anzusehen. "Breakfast
at Tiffany's" war am Ende, aber du weißt noch immer niemanden, der
so viel wie Audrey rauchen kann. Es war merkwürdig, dass du immer noch
gute Sachen im Fernsehen gucken kannst, jetzt, wo es nur noch darum ging, zu
teilen, die Qualität des Produkts war nur noch zweitrangig. Per steht in
dem Moment auf, in dem der Abspann gezeigt wird. Er geht in die Küche und
holt sich ein Bier aus dem Kühlschrank. Er trinkt es langsam, aber er findet
keinen guten Geschmack. Er war hier im Raum, aber seine Gedanken sind ganz weit
weg von hier. Es wirkt so, als würde er über seine letzte Bewegung
im Spiel nachdenken und würde erkennen, dass es nicht so gelaufen war,
wie es laufen sollte. Seine Verletztheit zu zeigen war kein Stück des Plans
gewesen, aber jetzt gab es kein zurück, also war es blöd, es beizubehalten.
Du kannst unter diesen Umständen nicht kaltblütig sein, du kannst
nicht die nächste Bewegung planen, du musst einfach reagieren. Es war ein
Impuls, wie alles was er bis jetzt gemacht hat; nur dem Impuls zu folgen, egal
ob es gut oder schlecht war. Es war verrückt, beim ersten Mal zu gewinnen;
es war unmöglich, ein Spiel nur durch Glück fehlerlos zu gewinnen.
Geduld musst du jetzt haben. Schritt für Schritt bis dein Teil kommt. Jetzt
war es nicht deine Rolle, nun Rollen die Würfel nicht für ihn. Nun
hat das Spiel 2 Spieler, 2 Spieler also müssen wir auf die 12 kommen.
Alte Musik war ein guter
Begleiter, wenn man allein zu Hause war. Das Radio spielte einige Songs aus
den 60ern, die Per sehr mochte. Es war nicht sehr spät und Per will noch
gar nicht ins Bett gehen. Er hat nichts zu tun, aber er beschließt wach
zu bleiben, die Lieder und den Regen zu hören, der gegen die Fenster schlägt.
Die Musik stoppt und es werden ein paar Anzeigen vorgetragen. Ein paar Sekunden
später klingelt es an der Tür. Vermischt mit dem Radio hat er es nicht
deutlich gehört. Er macht das Radio aus und wartet für ein paar Sekunden,
bis er wieder die Klingel hört. Er geht zur Tür und wundert sich,
wer es denn sein könnte. Er öffnet die Tür und kann es kaum glauben,
dass Marie dort steht. Es war echt eine große Überraschung für
ihn, und eine Reaktion scheint von ihm deswegen nicht zu kommen.
"Kann ich reinkommen,
oder
?" fragt Marie, um eine Reaktion von ihm zu bekommen. "
Ja, ja Marie. Natürlich komm doch herein. "Entschuldige," sagt
er.
Marie betritt seine Wohnung und legt den Regenschirm in eine Ecke vom Eingang.
Sie geht mit Per ins Wohnzimmer, wo er ihr einen Platz auf dem Sofa anbietet.
- "Entschuldige, falls ich dich störe. Ich dachte, dich hier zu finden.
- "Nein nein, schon okay. Kann ich dir was anbieten? Ich habe Bier, wenn
du möchtest?
- Ja, danke.
Per geht in die Küche um ein paar Bier zu holen und kommt zurück.
Er stellt das Bier auf einen Tisch in der Nähe von Marie und setzt sich
zu ihr.
"Verdammter Regen", Sagt Per.
- "Es regnet schon seit Stunden. Es war überraschend". "Es
war sehr überraschend für mich, dich hier zu sehen", sagt Per
und zündet sich eine Zigarette an.
- "Ich habe mich schlecht gefühlt, für das, was an diesem Nachmittag
passierte. Ich wollte wissen, ob du okay bist."
Per sieht sie an. Seine Augen zeigen, dass er sich noch immer schlecht fühlt,
und Marie weiß das.
- "Well, lass uns diese Biere leeren und dann reden. Ich möchte dann
nicht nüchtern sein" lächelt er bitter.
Nach einiger Zeit des trinkens, rauchens einigem reden über den verdammten
Regen und das Essen beschließt Per Marie das zu fragen, was er sie fragen
wollte, seitdem sie ihn verlassen hatte. Es war nicht einfach und ein einziges
Wort kann alles zerstören.
- "Marie, Ich verstehe was du getan hast, wirklich. Aber du hast mir nie
erzählt, ich meine
."
-" Du hattest nie Zeit, erinnerst du dich?
Es klang wie ein Vorwurf, wie ein großer Vorwurf. Sie sagte es ohne jeden
Zweifel. -"Entschuldige Per. Es war zu hart."
- "Nein, nein. Es war die Wahrheit, du musst dich nicht entschuldigen."
- Per, es fühlte sich echt schlecht damals an. I habe Probleme, Dinge in
meinem Kopf, aber niemandem, den ich das erzählen konnte. Du warst mein
Mann, mein Lover
aber in einigen Dingen hast du vergessen, mein Freund
zu sein.
Ein Freund, ja viele Dinge waren besser, wenn man nur Freunde war. Dann gab
es nicht so viele Probleme und wenn, dann waren sich durch ein einfaches Gespräch
innerhalb von ein paar Tagen gegessen. Dann wandeln sich die Dinge in eine Affäre,
und dann das: die Freundschaft zerbrach.
- "Ich kann dein Freund sein; Ich kann alles sein was du willst. Ich brauch
nur eine Chance Marie!"
Eine große Stille
füllte für einen Moment den Raum. Per wartet auf ihre Worte, wie jemand,
der auf sein Urteil vor Gericht wartet.
-"Per, du weißt was du zu tun hast. Du musst um diese Chance kämpfen.
Ich weiß, dass du das kannst, aber du musst es mir auch zeigen."
Per steht auf und trägt die leeren Flaschen in die Küche. Die Dinge
sind klarer und jetzt weiß er, wie die Dinge sein werden. Es war okay,
ein fairer Handel; er war wieder ein Guter und er wird das bekommen, was er
will. Marie verdient das; verdient den alten Per und alles, was sie geteilt
hatten.
- "Per" - Marie betritt die Küche.
- "Erzähl mir."
Sie erzählt es ihm. Diese Situation war auch hart für Sie und Sie
möchte Per wissen lassen, dass Sie das Ganze auch im Reinen haben will.
- "Ich verspreche dir, dass ich wieder der werde, denn du wieder lieben
wirst. Du bist die Einzige für mich und ich werde um dich kämpfen."
- "Ich weiß." - Sie küssen sich.
Es war nicht wie der Kuss am Nachmittag. Das war ein richtiger Kuss, mit Gefühl,
mit dem ganz großen Gefühl.
- "Bleib die Nacht, Marie. Komm schon."
- "Nein, Per. Es war besser so."
- "Okay, okay. Ich verstehe."
Per lässt Sie gehen. Sie geht zum Eingang und nimmt ihren Schirm. Per küsst
Sie zum Abschied und macht diese alberne Kopfbewegung, die sie mochte. - "Man
sieht sich" - lächelt Sie.
-"Tschüss. Man sieht sich."
Er schließt die Tür
und setzt sich aufs Sofa. Nun fühlt er sich besser, und sein Mund verformt
sich zu einem Lächeln. Marie liebt ihn noch immer, da besteht kein Zweifel
Er weiß dass er die Chance nicht vergeben und er alles tun wird um sie
zurück zu bekommen. Marie verdient es; verdient einen guten Mann.
Nur ein paar Snickers und eine Pepsi waren sein Mittagessen für heute.
Per isst es im Park in der Nähe von seinem Appartement, auf einer Bank
sitzend. Er war bis zum späten Morgen im Bett gewesen und dann hatte er
beschlossen, etwas raus zu gehen.
Schokoladenriegel sind nicht gerade gesund, aber er war ja kein Kind mehr, was
aufwachsen muss, also muss er nicht darauf achten was er isst. Er war fast die
ganze Nach auf gewesen, um nach einem Bild zu suchen. Auf diesem Bild waren
Marie und er zu sehen, wie sie vor der Hoteltür in Tokio vor einiger Zeit
standen. Es war seiner Meinung nach das beste Bild. Und auf die Rückseite
hatte Marie noch "Ich liebe dich" geschrieben. Dieses Bild war die
letzten Monate das Wichtigste für die letzten Monate und seine Gesellschaft
in den einsamen Nächten gewesen. Er hat es in der Hemdtasche und nimmt
es, nachdem er fertig gegessen hat. Gott sei Dank hatte sich das Wetter seit
letzter Nach geändert, jetzt war es echt gut: strahlende Sonne. Per hatte
die Nacht darüber nachgedacht, was er für Marie tun könnte, aber
ihm fiel nichts ein. Er wollte nicht das typische Abendessen oder so etwas.
Er wollte etwas besonderes, aber ihm fiel echt nichts ein. Er war noch nie in
solchen Dingen gut gewesen, er war nie ein Romantiker oder so etwas gewesen.
Vielleicht war es dumm, irgendetwas zu planen. Es lief ja eh doch fast immer
anders als erwartet. Per küsst das Bild und steckt es zurück in die
Tasche. Er steht auf und geht durch die Gegend. Da sitzen Leute auf den Parkbänken.
Dort sitzen ein junger Mann und ein Mädchen zusammen. Sie scheinen verliebt
zu sein, so süß wie sie sich küssen. Es war schön, so etwas
in einer so chaotisch gewordenen Welt zu sehen. Die Liebe war wunderschön.
Eines der schönsten Dinge war´ s, wenn die Liebe war war oder wird.
Aber wenn Sie endet, kann der Schmerz sehr groß sein. Das war der Kontrast;
das sind halt die zwei Seiten, die eine Sache haben kann. Per kennt beide und
er weiß, welche er davon wieder (er)leben will.
Es war schon fast 21 Uhr,
als Per sich sehr schnell anzieht. Er hatte Marie angerufen, dass er sie um
21 Uhr besuchen würde. Eine schwarze Jacke und eine Flasche Champagner
ergriff er noch, bevor er ein Taxi rief. Er verlässt das Apartment und
geht an die Straße, um auf das Taxi zu warten, was in weniger als vier
Minuten kommt. Der Verkehr war nicht allzu stark, also war er innerhalb von
Minuten bei Marie. Es war schade, dass der Champagner warm wird, aber er wird
hoffentlich trotzdem trinkbar sein. Marie wartete schon auf ihn und als er klingelt,
öffnet sie die Tür sofort.
- "Verspätet wie immer", lächelt Marie.
- "Yeah, aber... Überraschung für heute Nacht". - sagt er
und gibt ihr die Flasche.
Per betritt das Appartement und geht mit Marie ins Wohnzimmer.
- "Das war sehr teuer, Per."
- Ich weiß, aber es schmeckt echt gut.
Marie nimmt 2 Gläser und füllt sie mit dem Champagner.
- "Die Wahrheit war, dass ich dich noch mal sehen musste" sagt Per
und nimmt eines der Gläser.
- "Hier bin ich" sagt Sie und setzt sich zu ihm.
- "Zum Wohle".
- "Zum Wohle".
Per interessiert sich nicht sehr für den Drink. Er guckt Marie an, als
wäre sie eine Art Göttin. Sie war bezaubernd; sie lässt ihn noch
immer diese Art Sensation fühlen.
- "Willst du mit mir tanzen?" fragt er.
- "Natürlich" sagt Sie lächelnd.
Da sind ein paar CDs auf dem Tisch und Per nimmt eine und legt Sie in den CD
Player. Es war eine CD mit Balladen und langsamen Liedern, Per legt seine Hände
um Marie´ s Taille.
- "Ich war noch nie gut darin" lacht Per.
- Hab keine Angst. Das war jetzt nicht so wichtig.
Per kann nicht aufhören in Marie´ s Augen zu sehen. Sie waren schon
immer etwas Magisches und Mysteriöses für ihn gewesen. Für eine
sehr lange Zeit war die Musik das einzige Geräusch im Zimmer, bis Per beschließt,
es zu brechen.
- "Marie, Ich habe sehr viel über gestern nachgedacht. Und
.
Ich weiß, das Dinge nicht in einer einzigen Nacht geregelt werden können,
aber ich will diese Nach als einen neuen Start."
Marie streichelt seine Haare.
"Lass die Dinge einfach laufen."
Per küsst mit aller
Leidenschaft dieser Welt. Seine Hände suchen nach der Haut unter ihrer
Wäsche aber Marie nimmt sie mit ihren Händen. Per hört mit den
Küssen auf und guckt Sie an. Marie sagt nichts, aber Per versteht auch
so, dass es vielleicht jetzt nicht das Beste war, die "Dinge einfach laufen"
zu lassen. "Lass die Dinge einfach laufen" sagte Sie, meinte aber
wohl nicht letzten Endes diese Art von Dingen. Er möchte sich entschuldigen,
aber er bringt keinen Ton heraus. Letztendlich sagt Marie etwas.
- "Per, es war nicht so, dass ich das nicht wolle, aber...du weißt
schon was ich meine."
"Ich... Ich weiß. Ich... es tut mir Leid, Marie."
Marie setzt sich auf das Sofa und füllt erneut ihr Glas mit Champagner.
Per bleibt stehen und guckt in eine Ecke des Zimmers.
"Per, du weißt nicht wie oft ich in den letzten zwei Monaten an so
etwas dachte. Du kannst es dir gar nicht vorstellen.
Per setzt sich zu ihr und nimmt ihre Hand.
"Ich weiß was du meinst; ich weiß was es war. Hey, sorge dich
nicht. Es war
es war okay."
-" Vielleicht will ich die Dinge einfach nicht "laufen lassen. Vielleicht
kann ich gar nicht das tun, was ich sage."
"Hey, du brauchst deine Zeit, das war logisch. Vielleicht müssen die
Dinge langsam laufen, das war alles."
- "Ich würde lügen, wenn ich dir sagen würde, dass ich keine
verrückte Liebes/Sexnacht mit dir haben will, aber
"
"Aber jetzt nicht" endet er ihren Satz.
Marie nickt mit einem bitteren Lächeln.
"Sei nicht besorgt" sagt er und küsst ihre Stirn. "Ich gehe,
okay?"
Er steht auf, nimmt seine Jacke, zieht sie an und geht zur Tür. Marie geht
mit ihm und küsst ihn zum Abschied.
"Ich rufe dich morgen an, wenn du möchtest."
- "Danke." Sie umarmt ihn.
Tschüss, honey.
- Tschüss.
Per verlässt das Gebäude
und geht durch die Straßen. Er hat keinen Plan für die rstliche Nacht,
etwas trinken wäre nicht schlecht. Es scheint so, dass seine 12 noch etwas
zu warten hätte. Das war kein Problem, keine Eile. Er weiß, dass
es früher oder später erscheinen wird. Manchmal war es hart, den richtigen
Moment für bestimmte Dinge im Leben zu finden. Auf etwas zu warten, was
du wirklich haben willst war nicht gerade einfach und nicht jeder hat die Geduld
dazu. Die aktuelle Situation in seinem Leben war eine Prüfung für
seine Geduld, was nicht seine beste Tugend war und seine Gefühle zu Marie.
Er war sich mit seinen Gefühlen sehr sicher und auf Sie würde er sein
ganzes Leben warten. Es war einfach in der Theorie zu sagen, aber hart, wenn
du damit leben musst. Du kannst warten, aber irgendwann willst du einfach nicht
mehr warten. Vielleicht war deine Liebe die größte der Welt, aber
(die) Tage ohne die Person die du liebst können dich herunterdrücken
und dich umkreisen. Das wichtigste war es, stark zu sein, und Dinge klar zu
sehen. Marie war seine Heilung, auch nur ein bisschen von ihr kann er wieder
zu dem werden was er mal war, bevor sie ihn verließ. Irgendwie hatte Sie
es geschafft, dass seine Augen wieder glänzen und seine alten, schwarzweißen
Illusionen bunt gefärbt. Da sind Dinge, die immer irgendwie bei dir sind,
die du nicht aus deinem Leben verdrängen kannst. Manchmal sind die Dinge
in deinen Gedanken verschwunden, aber die Dinge, die in deinem Herzen sind,
können nie verloren gehen. Vielleicht war es gut, vielleicht aber auch
nicht, dass du nicht kontrollieren kannst, dass du nicht entscheiden kannst,
um wen du dich sorgst/kümmerst und um wen nicht. Nun war es für Per
unmöglich, seine Vergangenheit zu löschen, weder die guten noch die
schlechten Sachen und so zu tun, als sei nie etwas passiert. Es passiert immer
was, egal wie hart du versuchst dich zu (anders) geben. Da war immer etwas in
dir, etwas was ruft und gehört werden will. Du kannst dich nicht davor
verstecken, nicht so tun als sei alles okay. Du kannst dich vor dir selbst verstecken,
vor dem was du wirklich bist. Nur mit dem Unterschied, dass du dadurch frustriert
werden, weil du dich nicht vor der Wahrheit verstecken, dich nicht immer selbst
belügen kannst.
Per hatte zweimal bei Marie
angerufen, aber sie hatte nicht geantwortet. Sicherlich war das, was letzte
Nacht passiert war nicht einfach für Sie und es war wohl auch besser, nicht
darauf zu bestehen, mit ihr zu reden. Er sorgt sich um Sie und möchte wissen,
ob alles okay war. Vielleicht war Sie okay, vielleicht muss er die Dinge einfach
laufen lassen. Vielleicht hätte er "Stopp" sagen sollen, aber
er tat das, was er in dem Moment fühlte. Sie bedeutet ihm viel und er würde
alles für eine Nacht mit ihr geben; für ihre Küsse, dafür
ihre Haut wieder zu spüren und zu schmecken. Er will Sie, mit allen Konsequenzen.
Für einen Moment reagierte er nur nach seiner Eingebung, aber manchmal
musst du darüber nachdenken was du tust, bevor du etwas falsch machst.
Es war die normalste Sache der Welt, dass Marie alleine Zeit zum nachdenken
braucht. Es war nicht einfach und Per wollte nicht mehr drängen. Alles
wird von selbst und irgendwie kommen. Da war noch immer etwas Schönes zwischen
Ihnen, aber es war schwer, nach all den schlechten Dingen, die sie durchgemacht
hatten, dies zu zeigen. Per hat noch eine Chance und er will Marie nicht noch
einmal verlieren. Es war hart für ihn, etwas neues zu machen, ohne sich
darüber den Kopf zu zerbrechen. Er will sie nie wieder verletzten, obwohl
er nicht alles kontrollieren kann, was in ihm aufbricht, wenn er Sie sieht.
Es gibt keinen Grund darüber nachzudenken, dass Marie schlecht deswegen
über ihn denken kann, aber er hätte merken müssen, dass es nicht
gerade der beste Moment gewesen war. Wie auch immer gab es keinen Grund darüber
nachzudenken, weil es eh kein zurück mehr gab. Die Vergangenheit kann sich
ändern und das Einzige, was du tun kannst war weiter zu gehen, mit allen
Konsequenzen deiner Einstellung.
Drei langweilige Tage, nichts
zu tun außer zu schlafen und TV zu gucken. Glücklicherweise hat sich
das um 16 Uhr geändert, als Marie ihn anrief um etwas zu reden. Ihr geht
es gut und Sie hatte Per gefragt, ob er mit ihr zu Abend essen wolle. Natürlich
hatte er zugesagt und er wird Sie in Kürze in ein Restaurant ausführen.
Vielleicht klingt es albern, aber er hat jetzt alle Illusion der Welt. Mit ihr
zu sein war das allerwichtigste in der Welt für ihn und er war sich sicher,
dass dieser Abend wirklich sehr gut sein wird. Es war noch ziemlich früh,
also beschließt er, zu Maries Apartment zu gehen. Es war wundervoll, dass
sie okay war und ihn wieder sehen möchte. Er weiß, was er zu tun
hat und diesmal wird er keinen Fehler machen. Eine Zigarette zu rauchen erleichtert
den Gang durch die Straßen unter den Lichtern der Stadt. Marie wartet
auf ihn, auf einer Bank sitzend, die in der Nähe der Eingangstür des
Haupthauses der Apartments. Sie war wundervoll, wie üblich, aber diesmal
war sie noch wundervoller. "Ich liebe es, wenn hübsche Frauen auf
mich warten" sagt Per lächelnd.
- "Hi, Per. Dankeschön."
"Wollen wir gehen?"
Marie steht auf und Sie gehen ins Stadtzentrum, wo das Restaurant war, das Per
reserviert hatte.
"Marie, Ich hab mir Sorgen um dich gemacht. Bist du dir sicher, dass alles
okay war?
- "Ja, sicher." Sie zündet sich eine Zigarette an. "Denke
nicht so darüber."
Per bleibt für eine Weile ruhig und denkt darüber nach, über
was Sie sich unterhalten könnten. Marie bricht schließlich die Stille.
"Hast du geschlafen, als ich dich angerufen habe?"
- Nein ich habe nicht geschlafen, aber ich war auch nicht wach.
"Rumgehangen?"
-" So etwas in die Richtung" lacht er.
Sie müssen nicht weit
gehen um das Restaurant zu erreichen. Es sind einige Leute da, aber es war nicht
überfüllt. Er möchte mit Marie einfach eine schöne Zeit
verleben. Das war das Wichtigste das er weiß.
Das Essen war spitze, genau wie alles bis jetzt. Sie haben schon die Rechnung
bezahlt und rauchen noch, bevor Sie das Restaurant verlassen. Die Unterhaltungen
zwischen Ihnen waren wirklich gut gewesen, Sie hatten über fast alles geredet,
was ihnen seit dem letzten Treffen passiert war. Das einzige Wort darüber
war "Champagner" gewesen und Marie hatte ihm lachend erklärt,
wie Sie dadurch etwas betrunken gewesen war. Es scheint so, als sei die Champagner
Idee doch nicht so schlecht gewesen wie sie schien. Nach dem Rauchen standen
Sie auf und verließen das Restaurant.
"Wollen wir woanders hingehen?" Fragt Per Sie, daran denkend, dass
die Frage ev. auch zu früh kam.
- "Ja okay, lass uns etwas trinken gehen."
Sie gingen in denselben Club, in dem Per Sie vor ein paar Nächten gefunden
hatte. Heute Nacht war es nicht so voll wie damals, also war es einfacher, durch
zu gehen und einen Stuhl zu bekommen. Sie setzen sich in die Nähe der Bar
und bestellen ein paar Wodkas.
"Es scheint so, als würdest du noch immer Wodka mögen."
- "Vielleicht war es das Einzige, wodrin ich mich nicht verändert
habe."
"Komm schon Per, denk nicht darüber nach." Marie nimmt seine
Hand und streichelt Sie. "Zum Wohle?"
- "Zum Wohle."
Sie blieben dort, tranken, rauchten und redeten. Die Musik war nicht so laut
wie sonst und die Dinge liefen ziemlich gut. Ein paar Stunden später beschlossen
Sie, den Club zu verlassen, um nach Haus zurück zu kehren.
"Danke für diese Nacht, Per."
- "Das war doch nichts. Ich freue mich, dass es dir gefallen hat."
"Ein letzter Drink in deinem Apartment?"
Per scheint überrascht über die Frage zu sein, aber mit der Idee war
er absolut zufrieden.
"Natürlich."
Sie nehmen ein Taxi, um zu Per zu fahren. Der einzige Alkohol, den er hat war
Bier, aber das war okay. Für einen Moment scheint es so, als ob Marie´
s Gedanken weit weg wären, als würde Sie über etwas nachdenken.
"Heineken war großartig" sagt Per, um sie wieder aufmerksam
zu machen, aber Sie antwortet nicht. "Marie?"- insistierte er - "Entschuldige,
Per" reagiert Sie schließlich.
"Alles okay?"
- "Ja, Ich... Ich dachte darüber nach. ob wir vielleicht das beenden
sollten, was du neulich gestartet hast."
Das traf ihn wie ein Schlag. Für eine Weile reagierte er nicht, aber ein
Lächeln erscheint schließlich.
" Bist du dir da sicher?" fragt er sie.
- "Ja, natürlich. Komm schon... oder hast vergessen, wie man es macht?"
Er lacht.
"Nein, natürlich nicht!"
Er nimmt Ihre Hand und Sie gehen ins Schlafzimmer. Es scheint so, als würde
die Nacht noch besser enden, als er dachte.
Es war spät am Morgen, als Per aufwacht. Er hatte ein Geräusch aus
der Küche, was ihn geweckt hatte. Er zieht sich an und geht hin, wo Marie
einen Kaffee trinkt. Er möchte sich eigentlich erst duschen, setzt sich
dann doch auf einen Stuhl in ihrer Nähe.
"Hi, Honey." Sie küssen sich.
- "Guten Morgen, auch einen Kaffee?"
"Nein, nein, danke. Ich vertrage keinen Kaffee jetzt."
- "Es war wie alle Drogen; süchtig machend."
Ich habe genügend Süchte, also brauche ich nicht noch eine anzufangen.
Er geht in das Badezimmer um zu duschen. Das Wasser läuft und er kann keinen
Moment der letzten Nacht vergessen. Es war wundervoll, wie die Dinge sind, als
sei nichts zwischen Ihnen passiert. Es war wie in alten Zeiten, wo sie wirklich
verliebt und alles gut war. Unter der Dusche vergaß er alles um sich herum,
aber seine Augen waren wieder nach etwa 10 Minuten geöffnet. Er kommt in
die Küche zurück, wo Marie noch immer war. Er nimmt eine Tasse, füllt
Sie mit Milch, nur Milch und setzt sich wieder auf den alten Platz.
"Marie, Ich weiß, dass ich dir noch beweisen muss, dass ich mich
geändert habe, aber... Ich glaube, dass es klar war, dass ich dich noch
immer sehr liebe."
Es war wahr, was Per sagte und das weiß Sie auch. Es war nicht leicht,
neu zu starten, aber vielleicht können die Dinge diesmal besser als zuvor
sein.
"Es war schön für mich, zu wissen, dass du für mich hergekommen
bist.
- "Ich musste es tun. Marie, ich bin nicht die Art von Mann, die dich jemals
wieder verlassen. Du musst mir glauben."
"Ich weiß das, Per. Du warst immer ein guter Mann gewesen, du hast
nur ein paar Fehler gemacht, das war alles.
- "Ich war ein Idiot. Ich musste dich verlieren, um zu merken wie wichtig
du mir bist.
"Komm schon, Per". Sie umarmt ihn. "Sorge dich nicht".
-"Würdest du dann wieder mit mir zurück nach Hause kommen?
"Natürlich, aber gib mit etwas Zeit, okay?"
Er lächelt und küsst Sie. Dinge brauchen Ihre Zeit und für Marie
hatte er alle Zeit der Welt.
Tage vergingen und Per durchlebte
sie mit all seinen alten Erinnerungen. Es war wie ein neuer Anfang und all die
alten Fehler werden nicht mehr da sein. Das war das einzig Sichere; dass er
aus ihnen gelernt hat. Manchmal war die Liebe fremd, es gibt keinen Grund, wieso
sie so verläuft. Manchmal tut dir dein Herz weh, aber es gibt sicher immer
eine Heilung. Seine Heilung war immer dieselbe und es war glücklicherweise
noch nicht zu spät gewesen. Wenn er nun morgens erwacht fühlt er sich
glücklich und war wieder voller Einfälle. Er kann sich selbst nicht
wieder erkennen, er hat sich völlig verändert. Nun, 12 Tage nach der
zweiten Chance, fährt der 7 Uhr Zug los. Beide sitzen drin; sie und ihre
Liebe. Per hat das bekommen, was er seit dem Tag wollte, an dem er herkam. Marie
hat auch einen Teil Ihres Lebens wieder, den sie vermisst hatte. Das Spiel endete
wie geplant; die 12 war früher oder später erschienen.