Wie immer


Marie machte gerade ihr Bad zurecht. Etwas besseres gab es an einem verregneten Nachmittag im Mittsommer nicht zu tun. Die Kinder waren mit Freunden unterwegs und ihr Ehemann hatte das Haus verlassen, nachdem sie einen Streit wegen etwas Unsinnigem hatten. Als sie die Tür hörte, dachte sie, er wäre zurückgekommen. Schritte auf der Treppe brachten sie zum Grinsen. Er hatte nicht lange gebraucht, bis er wieder versöhnt mit ihr war. "Ich bin hier", rief sie und dann ging alles sehr schnell. Das Licht ging aus, die Tür schloss sich. Ein großer Schatten schwebte über Marie. Sie war starr vor Angst.

"Zieh dich aus", sagte eine rauhe Stimme, die sie durch und durch erschütterte. "Nein", antwortete sie, gegen seine Brust drückend. Er zog ihr einfach ihr Hemd aus. "Tu es". "Nein!", wiederholte Marie. Er schaffte es, ihre Hose runterzuziehen, obwohl sie ihn mit ihren Fäusten attackierte. Ohne weitere Kraftanstrengung drehte er sie um, legte seinen Arm um ihren Bauch und der erste Schlag traf ihren nackten Hintern. "Ich weiß, was Du brauchst", knurrte er, hielt sie fest und versohlte sie gründlich, bis sie schwache Säufzer von sich gab. Sie brannte, ihre Glieder waren wie Gelee von den Versuchen, frei zu kommen. Er hatte zu viel Kraft.

Jetzt legte er sie sanft auf den Boden. Der Gürtel seiner Hose klickte, als er seine Hose öffnete. Marie ging auf ihre Knie, versuchte ein weiteres Mal zu fliehen und wimmerte. "Bitte, lass mich gehen", weinte sie, als er ihre Knöchel festhielt. "Bleib wie du bist, genau so wie du bist", antwortete er, während seine Finger ihre Weiblichkeit streichelten. Sie hätte vor Demütigung sterben können. Er stöhnte. Marie war sehr feucht. Er lehnte sich über sie, sein ganzer Körper berührte ihren. Marie seufzte. Er streichelte ihre Brüste, zog an den blutdurchströmten, sanften Brustwarzen. "Warum?", fragte sie, kämpfte gegen die riesige Welle von Begierde, als seine Zunge langsam über ihren Nacken strich. Er biss sie, aber es tat nicht weh. "Weil ich weiß, dass du es magst, willst. Du bist so feucht, ich kann grob sein.." Sein Daumen öffnete ihre geschwollenen Lippen streifte über ihre größer gewordene Weiblichkeit, er lachte als Marie zuckte und keuchte. Er drang mit seiner großen, heißen Erregung in sie ein. Seine Hände lagen auf ihren Schultern. Marie stöhnte in Protest gegen seine Vereinnahmung. Seine Stöße waren wie besessen, tief und schnell. Sie schluchzte unkontrolliert, aber ihre Reaktion, eng um ihn geschlungen, erzählte eine ganz andere Geschichte. Er konnte den exakten Moment bestimmen, an dem sie anfing, zu kommen. Sie rief seinen Namen aus, ihr Atem entfloh ihr in kurzen Abständen, dann kam sie. Es war ihm egal. Er verwöhnte ihre von Schweiß getränkte Haut mit Küssen, wartete bis sie wieder zu Kräften kam. Er half ihr, sich aufzusetzen, küsste sie liebevoll.

"Ich hasse dich", flüsterte sie. "Ich weiß. Komm, tu, was du tun musst." Sie wurde rot. Er war in der Lage sie auf ein junges, unschuldiges Mädchen zu reduzieren, allein durch die Bitte, Dinge zu tun, die sie niemals einem Mann erlauben würde, mit ihr zu tun. Per's Errektion war immer noch da, bedeckt mit dem Beweis ihrer Lust. Seine Finger fanden ihren Mund. Marie zitterte. Ihre Zunge kam heraus und fühlte zitterndes Fleisch. Sie leckte an ihm, schmeckte sich selbst auf ihm. Sie vergaß, verlegen zu sein, sobald Per die Kontrolle verlor. Nun war er mit Gänsehaut bedeckt und er rief voller Lust ihren Namen aus. Sie saugte an ihm in ihrem Mund und Per wollte schreien. Er keuchte, hielt sich mit seinen Händen an ihren Handgelenken fest, während Marie ihm bereitwillig gute Gefühle verschaffte. Er kam, zitternd an allen Enden, seine Liebe gestehend, umschlang sie sanft mit seinen Armen.

Marie versteckte ihr Gesicht auf Per's Brust. Wieder waren sie der Leidenschaft verfallen, die nur zwischen ihnen beiden bestand. Ein Gefühl, dass so stark war, dass es manchmal unerträglich wurde. Alles hatte bereits Jahre zuvor begonnen. Per war damals verrückt nach ihr. Sie stand vor ihm, mit lodernden Augen. "Ich werde meine Meinung darüber nicht ändern. Wir tun es, wie ich es will, oder wir werden es gar nicht tun." Sie hatten Streit wegen "Excited". Per wollte daraus ein schnelles Lied machen, aber Marie zog es langsam und einfühlsam vor. Sie waren alleine im T&A Studio in Halmstad. Es war spät und eine eiskalte Winternacht. "Okay," sagte Per. "Ich werde es singen. Was sagst du dazu?" Marie konnte nicht anders, sie musste lachten. Er war so verrückt.

Etwas in ihm machte "klick". Bevor Marie wusste, was geschah, hatte Per schon nach ihr gegriffen. Sie lag mit dem Kopf auf seinem Schoß und seine rechte Hand schlug ihr schönes Hinterteil. Nicht nur einmal, sondern zehn Mal. Marie hatte gezählt, zu geschockt, um zu reagieren. Als er sie aufstehen lief, starrte sie ihn an. Seine Wangen waren so rot wie ihre und er schaute Marie mit einem Blick an, der sie ängstigte. Sie starrten sich an, ohne sich zu bewegen. Ihre Beziehung hatte sich massiv geändert. Marie stellte fest, dass sich ihr Körper warm und schwer anfühlte. Per war entgeistert, da sein Penis sehr steif war.

"Geh", brüllte er Marie an. Sie wollte, wollte wirklich gehen. Es war wahrscheinlich nicht richtig, aber ihre Beine funktionierten nicht. Sie schüttelte ihren Kopf, legte ihre Hand an ihren Hals. Diese Geste besiegelte ihr Vertrauen. In der nächsten Sekunde küssten sie sich wie verrückt, rissen sich gegenseitig die Kleidung vom Körper, dachten nicht mehr an die frostige Temperatur. Nackt fielen sie auf den Teppich. Per spreizte ihre Schenkel mit seinen Händen, sah wie bereit Marie für ihn war. "Warte nicht", drängte sie ihn, "nimm mich einfach." "Ja" antwortete er und brachte seinen Penis zum Zentrum ihres Seins. Während sie Liebe machten, sahen sie sich an und tauschten tiefe, verwirrte Küsse. Die letzten Momente waren eine Mischung aus hohen kleinen Schreien von Marie und Per's tiefem Stöhnen, als er sich selbst in ihr entleerte.

Sie konnten nicht darüber reden, nicht zu diesem Zeitpunkt. Per hatte Marie nach Hause gefahren und sie war praktisch reingerannt. Für eine lange Zeit vermeideten sie es, irgendwo alleine zu sein, sie hatten Angst, es könne wieder passieren. Sie waren sich nicht im Klaren, dass es bereits zu spät war. Die verbotene Frucht war probiert worden. Das Album "Joyride" war beendet. Die Promotion begann. Åsa reiste mit Per. Marie's damaliger Freund Johan war in Schweden geblieben, weil er sich gerade in Aufnahmen befand. Marie fühlte sich alleine, einsamer als jemals zuvor. Sie musste ihre Eifersucht verstecken, wenn Per und Åsa sich küssten. Aber Per wusste es. Es gab ihm einen geheimen Kick und machte ihn noch leidenschaftlicher im Umgang mit seiner Freundin. Natürlich schämte er sich dafür, aber er konnte es nicht ändern. Åsa musste nach Stockholm zurückfliegen, um die Aufsicht für die Tourvorbereitungen zu übernehmen. Es würde nur nach ein paar Tage dauern, bis Per und Marie auch zurückkommen würden.

Sie hatten den ganzen Tag frei. Per verbrachte ihn mit Shopping, Marie gönnte sich einen Tag im Wellnessbereich des Hotels. Es tat ihrem Körper gut, obwohl ihr Geist nur mit einer Sache beschäftigt war. Per klopfte an Marie's Tür. Sie zog sich den Bademantel über und öffnete. "Hi", sagte er lächelnd, "darf ich reinkommen?" "Hi, sicher. Soll ich uns was zu trinken bestellen?" "Nein, danke. Ich hab Champagner mitgebracht. Hast du schon gegessen?" "Nicht viel. Du?" "Muscheln heute mittag. Lass uns ein leichtes Abendessen zu uns nehmen. Nudeln, Gemüse, Kalbfleisch?" "Hört sich gut an." Er hob den Hörer ab und bestellte. "Wie war dein Tag? Hattest du Spaß im Schwimmbad?" "Ja, es war sehr entspannend. Ich fühlte mich sehr weich und gehschmeidig. Marie wurde rot, während sie das sagte. Per verbannte das Bild, das vor seinem Auge enstand. Es war zu nah am Feuer. "Ich habe unglaubliche Klamotten gefunden. Paris ist großartig, um Sachen zu kaufen", fuhr er schnell fort. "Mhm. Ich werde das morgen tun, wenn wir das letzte Interview mit M6 hinter uns haben. Wir sollten gegen 16 Uhr fertig sein, da habe ich noch genug Zeit zum Shoppen." Per gab ihr einige Tipps und ging dann in sein Zimmer um die Sachen zu holen, die er gekauft hatte, um sie Marie zu zeigen. Sie fand die meisten schön und kicherte, als er ein rotes glitzerndes Hemd auspackte. "Das ist für die Bühne. Es ist einfach großartig." Sie nickte, mit funkelnden Augen. "Ich werde dann etwas in schwarz tragen", sagte sie. "Du machst dich nicht lustig über mich?" "Nein, nein, absolut nicht. Ich bewundere deinen Mut?" "Mut?" "Natürlich. Welcher Mann trägt schon rot, so wie du." "Das musst du mir erklären." "Rot ist eine sehr schöne Farbe, es ist eine weibliche Farbe, aber manche Männer würden sehr gut darin aussehen, wenn sie es tragen würden. Ok?" Es klingelte an der Tür. "Durch die Klingel gerettet", sagte Per und ging zur Tür.

Ihr Abendessen war köstlich. Ohne sie bestellt zu haben, hatte die Küche Erdbeeren als Dessert geliefert, saftig und frisch, sie dufteten wie der Himmel. Per öffnete den Champagner, schenkte ihn in die Gläser. "Tauche eine Frucht ein, so", sagte er und zeigte ihr, wie es ging. "Oh, wundervoll", antwortete sie, schloss ihre Augen. "Genau." Sie führten es fort wie begierige Kinder, lachten, bis Marie ein paar Tropfen auf ihrem Dekollete fielen. Beide hatten sofort die Vorstellung, wie Per sie mit seiner Zunge aufleckt. Eine Nadel hätte man vor lauter Stille fallen hören können. Marie's Haut prickelte. Sie griff nach der Serviette. "Nein", sagte Per und stand.

Ihr Arm war noch in der Luft, von dem Versuch, die Serviette zu greifen, sie sah ihn an, wie er näher kam und sich hinkniete. Er nahm ihre ihre Hand in seine, als sein Mund langsam den süßen Saft schmeckte. Sie war dabei, verrückt zu werden, sie verspannte sich überall. Per konnte nicht aufhören, sein Mund wanderte hochwärts, zu ihren Lippen, welche sich für ihn öffneten. Der Kuss war lang und sehr liebevoll. Per löste den Gürtel ihres Bademantels. Er war sich nicht bewusst, dass sie unten drunter nackt war. Er keuchte, seine heißen Augen verzehrten sie. Sie küsste ihn jetzt, ihre sanften Beine wanderten um seine Taille. Er war dabei zu ertrinken, sein Körper pochte schmerzhaft. Als sie ihn losließ, war es nur, um ihn auszuziehen. Sie schafften es seine Hose auszuziehen und befreiten seine große Männlichkeit.

"Es tut mir leid", flüsterte er, "es tut mir leid." Marie versuchte zu atmen, aber er hielt sie zu fest, drang ihn sie zu hart sein. Er hatte einen guten Sinn dafür, ihre Schreie mit seinem Mund zu ersticken. Ihre Nägel krallten sich in seinen Rücken. Sie schmolz hinweg, heiß und verschwitzt. Sie dachte, wie es mit Per nur so sein konnte. Sie passten so perfekt zusammen. Er stieß nun fester zu, der Stuhl krachte schon warnend. Gelächter entfloh ihnen, Per, ohne ihren Kontakt zu lösen, legte Marie auf den weichen Teppich. Sie stöhnte, drehte sich unter ihm. Er drang tiefer in sie ein, berührte die empfindlichste Stelle einer Frau. Als Marie kam, sah Per zu und konnte sich nicht länger zurückhalten. Sie zitterte noch Minuten danach, ihr Kopf lag auf seiner Brust, er hielt ihren Rücken, seine Finger streichten über ihren Hintern. "Nein, tu es nicht", bettelte sie, sie erbebte erneut. "Das war etwas Besonderes", sagte Per. Sie lächelte schwach. "Du hast meinen G-Punkt gefunden. Ich wusste nicht, dass ich einen habe." "Oh, kannst du ihn mir zeigen. Ich meine, später?" "Dir zeigen?" "Mit meinem Mittelfinger." Sie wurde rot. "Wenn du das willst?" "Glaub mir, ich will." Sie spielten die ganze Nacht miteinander. Es überraschte sie, wieviel Spaß sie miteinander hatten und wie schnell sie Lust aufeinander hatten.

Als Marie vorschlug, ihr erstes Mal vor ein paar Monaten im Studio zu wiederholen, war Per erfeut. Sie liebte es, das ungezogene Mädchen zu spielen, ihn zu ärgern, bis er sie versohlte. Danach machten sie wie wild Liebe miteinander.

Am Morgen suchte Per schließlich ihren G-Punkt. Sie küssten sich, langsam, ihre Zungen trafen sich. Seine Finger bewegten in ihrem sanften Innern, er reagierte auf jede Bewegung, die sie machte. Sie war angespannt, wirklich heiß. Er konnte die Muskeln spüren. Je weiter er kam, desto mehr stöhnte sie. Die Spitze seines Fingers fühlte einen sanften Punkt, leicht, ohne Druck. Marie seufzte. "Per", ihre Stimme war schwach, sehr hoch. "Darf ich?" "Ich werde steben." "Mhm, das ist gut." Er zog sanft. Sie trat mit ihren Beinen, bis er sie festhielt. "Oh nein, tu es nicht", bettelte sie, aber natürlich hörte er nicht auf sie. Sie machte seine Hand feucht, wurde fast ohnmächtig von diesem unbändigen Vergnügen. Dann sah sie, wie er den Beweis ihrer Freude von seinen Fingern ableckte. Sie würde seine Sklavin der Liebe sein, für immer, das wusste sie in diesem Moment. Als er sie bat, ihm ebenfalls Erleichterung zu verschaffen, war sie voller Begierde einverstanden. Was sie taten, war falsch im Sinne der Moral, aber richtig im Sinne ihrer Herzen.

Marie hatte die kleine Hoffnung, es würde aufhören, als sie mit Micke zusammen war. Per hatte Angst vor diesem Gedanken. Aber das war nicht der Fall. Die Liebe, die sie mit ihren Partnern teilten, hatte nichts mit diesen verstohlenen Stunden zu tun. Sie waren selten und nötig.

"Du hast mich fast umgebracht", sagte sie sanft, nachdem sie sich erholt hatte. "Das tut mir leid. Ich habe Micke wegfahren sehen wie einen Irren. Hattet ihr schon wieder Streit?" "Ja, und was brachte dich dazu, mich anzufallen?" "Nichts wirklich, ich meine, ich habe euch gehört und dachte, es sei der perfekte Moment, welcher es ja auch war." "Es ist lange her." "Zu lang. Aber glaube nicht, dass ich es jemals vergessen habe. Ich wollte dich so oft." "Ich auch. Ich sehne mich nach deinem Körper, er ist so trainiert und hart geworden. Manchmal wenn du mich versehentlich anrempelst, werde ich feucht." Er lutschte an ihrem Ohrläppchen. "Woher weißt du, dass es ein Versehen ist?" "Du bist grauenvoll." "Ich bin nur dein Sklave." "Und ich bin deiner. Können wir nicht irgendwohin fahren, ich meine für länger?"

"Unsere Promo-Tour startet in den Staaten und danach könnten wir ein paar Tage nach Jamaica fahren." "Und unsere Familien? Was sagen wir ihnen?" "Nichts. Es wäre zu anstrengend für sie, für diese paar Tage rüber zu fliegen. Es wird kein Problem sein."

Fortsetzung folgt..