Fanfiction

En mazarin, Ã

Autor: Madame F.

erkl�ren konnte, da er sich f�r nichts sch�men musste. Er versuchte, seine Verlegenheit irgendwie wegzuschlucken, was ihm aber nicht gelang.

Nun sah sie ihn an: „Du willst mir jetzt nicht erz�hlen, dass es in diesem Lied nicht um mich geht?“ Per riss die Augen auf. Sie las wie in einem Buch in ihm, das war schon seit eh und je so und auch diesmal hatte sie Recht. „Nein, das will ich nat�rlich nicht.“ Doch sie reagierte anders als erwartet: „Danke“, sagte sie schlicht und l�chelte sanft.

Dann ging sie in die K�che und holte sich etwas zu trinken. Sie hatte kurzzeitig das Gef�hl, sie m�sste seiner N�he entweichen und der Vorwand mit dem Getr�nk kam ihr gerade recht. Sie w�hlte den l�ngsten Weg zur K�che und ging so langsam wie es ihr m�glich war zum K�hlschrank. Wenn sie heute noch einmal in seine Augen schauen musste, w�rde sie ihren Gef�hlen vermutlich nicht mehr standhalten k�nnen. F�r ihre Kinder war sie immer stark gewesen und auch vor Micke zeigte sie nicht all ihre Gef�hle, wenn es um ihre Krankheit ging…det blev vamt igen..Marie seufzte...n�r du kom du stod i blom…n�r jag sa att jag alltid vill vara kvar.

Sie redete sich gut zu und beschwor sich, jetzt nicht die Fassung zu verlieren. Noch langsamer als sie die K�che betreten hatte, ging sie ins Wohnzimmer zur�ck. Erstaunt stellte sie fest, dass Per nicht mehr da war. „Verdammt“, fluchte sie, als sie merkte, wie vor dem Haus ein Auto gestartet wurde und davon fuhr.


Ratlosigkeit machte sich in Marie breit. Hatte sie jetzt etwas falsch gemacht oder war er es, der nicht wie erwartet reagiert hatte? Sie schaute auf die Uhr: 22.30 Uhr. Zu sp�t, um etwas zu unternehmen und zu fr�h, um schlafen zu gehen. Sie suchte ihr Handy und versuchte sich zu entscheiden, ob sie Per eine SMS schicken oder ihn anrufen sollte. Oder ob sie gar nichts unternehmen und die Sache auf sich beruhen lassen sollte. Aber sie wollte unbedingt wissen, wieso er so pl�tzlich verschwunden war. Sie entschied sich f�r die SMS.


Per war gerade auf der E18 unterwegs, als sein Handy brummte. Warum bist du gegangen? Was ist los? Lass mich bitte nicht im Unklaren. Die knapp 100 Stundenkilometer, die er drauf hatte, hielten ihn nicht davon ab, ihr zu antworten. Ich m�chte nicht, dass du dich meinetwegen schlecht f�hlst. Du hast genug durchgemacht. Marie wartete schon auf seine Antwort, die sie, als sie kam, nicht verstand und tippte ihre Antwort: Ich f�hle mich nicht schlecht, ich habe nur Angst, dass ich anfangen k�nnte, mich mit mir selbst zu befassen und ich wei� nicht, wie ich das bew�ltigen soll. Ohne Dich!

Als Per die SMS bekam, musste er schlucken. Nun war er es, der nicht wusste, wie er ihre Reaktion einsch�tzen sollte. „Ohne dich?“ Was sollte das hei�en? Als er das Auto abgestellt hatte und Richtung Haust�r ging, schrieb er ihr nur kurz: Lass uns morgen dar�ber reden, ok? Ich komme gegen elf Uhr vorbei und hoffe auf einen gedeckten Fr�hst�ckstisch. :-) zur�ck. Seine Antwort brachte sie etwas runter und lie� sie entspannt ins Bett sinken. Beruhigt waren beide dennoch keineswegs.


P�nktlich um elf Uhr stand Per wieder in Maries Eingangshalle. Er begr��te Marie diesmal nur mit einer kurzen Umarmung und reichte Micke freundlich die Hand und schenkte ihm ein L�cheln. Irgendwie hatte er erwartet, dass Micke gar nicht da sein w�rde. Und eigentlich wusste er auch gar nicht, was er mit Marie genau besprechen wollte, wo er nicht dabei sein sollte, aber trotzdem w�re es ihm lieber gewesen, wenn er nicht da gewesen w�re. So wurde aus dem Fr�hst�ck eine ziemlich verspannte Angelegenheit. Zwar verstanden sie sich gut und machten Scherze, doch die Luft zwischen Marie und Per war eindeutig nicht so rein, wie sie sein sollte. Auch Micke schien dies zu sp�ren.�


„Ich lasse euch zwei mal in Ruhe bereden, wann und wie ihr den Song aufnehmen wollt. Ich gehe ein St�ndchen joggen.“ Mit einem Kuss verabschiedete er sich von Marie und verlie� den Raum.�

Marie hatte ihre Arme aufgest�tzt und ihr Kinn hatte sie in ihren H�nden vergraben. Sie l�chelte verlegen in Pers Richtung. „Nimm dir doch noch etwas Tee, Per“, forderte sie ihn auf. Als Per die T�r ins Schloss fallen h�rte, sanken seine Schultern langsam wieder etwas nach unten. „Marie, es tut mir leid wegen gestern. Ich h�tte nicht so schlagartig verschwinden d�rfen.“ Marie seufzte. „Du hast mir einen ziemlichen Schrecken eingejagt. Und die Sache mit dem Lied ist ja eigentlich halb so schlimm.“ Sie versuchte zu l�cheln.�


„Ich habe eine andere Frage an dich“, nahm er den Gespr�chsfaden wieder auf. „Was hatte deine letzte SMS gestern genau zu bedeuten?“. „Was meinst du genau?“ „Du wei�t genau, was ich meine.“ Nat�rlich wusste sie, was er meinte. Er kannte sie zu lange, als dass sie ihm irgendwas h�tte vormachen k�nnen und entschied sich, bei der Wahrheit zu bleiben. Nur wollte sie ihm dabei nicht in die Augen sehen. Sie stand auf und stellte sich mit dem R�cken zu ihm, schaute aus dem Fenster und beobachtete, wie der Wind mit den �sten spielte. „Ich habe Angst davor, mich mit meiner Krankheit zu intensiv zu befassen, ich habe Angst, dass ich noch mehr Angst bekomme und wenn ich sehe, dass die Menschen, die mir wichtig sind, sich so viele Sorgen um mich machen, dann wei� ich nicht, wie ich damit umgehen soll. Und du geh�rst eben zu den Menschen, die mir wichtig sind. Ich will euch keine Sorgen bereiten. Ich bin auf einem guten Weg und m�chte nach vorne sehen. Ich will dich auf diesem Weg nicht verlieren, nur weil du besorgt bist und ich das nicht ertragen kann.“


Per schwieg eine Weile, bevor er antwortete. „Was kann ich also f�r dich tun? So, dass du dich gut f�hlst.“ Marie drehte sich um und schaute ihn an. „Ich wei� es nicht so recht. Ich freue mich darauf, mit dir wieder ein Lied zu singen. Wann machen wir das?“ Per l�chelte. So und nicht anders kannte er sie. „Nun, das Album soll vermutlich Mitte Juni erscheinen. Also viel Zeit bleibt nicht mehr.“ „Wie w�re es mit n�chster Woche?“ „Ich werde es einrichten. Danach verschwinde ich f�r das Fotoshooting erstmal f�r eine Woche nach Italien und dann werde ich mich wieder bei dir melden, ok?“ Sie nickte nur zustimmend.


Per stand nun auf und stellte sich vor Marie. Sie lehnte sich nun mit ihrem Po gegen die Fensterbank und hatte die Arme vor sich verschr�nkt. Er strich ihr sanft mit seinen flachen H�nden �ber ihre Oberarme und l�chelte. Dann zog er sie zu sich und umarmte sie. Nur widerwillig lie� Marie das passieren. Erst nach einem ganzen Augenblick �ffnete sie ihre Arme und dr�ckte ihn fest an sich. Erstaunlich fest, wie Per fand. Er l�ste die Umarmung, nahm ihr Gesicht in beide H�nde und setzte einen Kuss auf ihre Wange. Marie hatte die Augen geschlossen. Er konnte nicht widerstehen und k�sste sie nun auf ihren weichen Mund. Marie zuckte zusammen, lie� aber zur Pers Erstaunen die Augen geschlossen. Er k�sste sie noch einmal und diesmal erwiderte sie den Kuss. Ihre M�nder �ffneten sich und ihre Zungen trafen sich. Es war ein liebevoller Kuss. Ihre H�nde strichen langsam �ber seinen R�cken, hoch und runter, das Gleiche taten seine H�nde mit ihrem R�cken.�


Per fand nach einer ganzen Weile zuerst den Weg in die Realit�t zur�ck und lie� geschockt von Marie ab. Er starrte sie an. Sie sah so gut aus. Marie �ffnete die Augen. „Und nun?“, fragte sie, die ebenfalls nicht unbeeindruckt war. "Lass uns den Song n�chste Woche einspielen.“ Er strich ihr noch einmal �ber die Wange und verabschiedete sich.�


Dank ihrer Professionalit�t dauerte es nicht lang, bis der Song fertig war. Mit Maries Stimme h�rte er sich perfekt an. So dauerte die ganze Aufnahme nur wenige Stunden und Marie konnte schnell wieder nach Hause fahren, um sich zu erholen. Zeit f�r ein privates Gespr�ch blieb w�hrend der Aufnahme nicht und so fragten sich beide, wie sie diesen Kuss, der sie nun schon eine ganze Woche besch�ftigt hatte, einzuordnen